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Firmenservice

Ein guter Platz für Gäste oder Mitarbeiter

Antriebsmodell Schmiedewerkstatt

Firmen vertrauen darauf, daß wir für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter interessante wirtschaftliche und technische Hintergründe über das "Bing-Imperium" erläutern können.

1863 von zwei Brüder gergründet, wurden in besten Zeiten fast 16.000 Mitarbeiter beschäftigt. Der Vertrieb richtete sich nach den weltweit unterschiedlichen Kundenanforderungen und wurde durch ein dichtes, weltweites Netz eigener Handelsvertretungen unterstützt.

Das Museum beinhaltet eine umfassende Sammlung alter Spielzeuge aus der Zeit der industriellen Revolution um 1890 bis zum Zweiten Weltkrieg und bietet umfangreiche Hintergrundinformationen zu dieser wirtschaftlich und kulturell sehr interessanten Zeit.

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Wussten Sie beispielsweise, dass ein Auszubildender damals "fortschrittliche" 3 Tage Urlaub hatte?

Fragen Sie unseren Firmenservice einfach an, wir machen Ihnen ein maßgeschneidertes Angebot für die Unterbringung und Betreuung Ihrer Gäste oder Mitarbeiter. Und je häufiger Ihre Geschäftsfreunde oder Mitarbeiter bei uns zu Gast sind, desto günstiger wird es für Sie.

Unternehmensentwicklung Bing

1863 in Nürnberg von Ignatz und Adolf Bing als reines Handelsunternehmen zum Vertrieb von Spiel- und Haushaltswaren als " Gebr. Bing " gegründet. Die Gebr. Bing begannen 1879 die Errichtung eines eigenen Werkes, das zwei Jahre darauf den Betrieb aufnahm und 100 Arbeiter beschäftigte. Hinzu kamen noch 120 Heimarbeiter. Der Name der Firma wurde in " Nürnberger Spielwarenfabrik Gebrüder Bing " geändert.

Anfang der neunziger Jahre des 19. Jahrhunderts wurden weitere Fertigungsstätten in der Unteren Baustraße 16, in der Glockenhofstraße 15 und Hinterm Bahnhof 17 errichtet. Eine weitere Fabrik in Grünhain in Sachsen stellte Emailgeschirr und Haushaltswaren her. Am 1. Januar 1895 wurde die Firma in eine Aktiengesellschaft mit dem Namen " Nürnberger Metall- und Lackierwarenfabrik vorm. Gebr. Bing A. G. " umgewandelt. In ihrem Nachtragskatalog von 1906 bezeichnet sich die Firma als die " größte Spielwarenfabrik der Welt " und gibt an, über 3000 Personen zu beschäftigen, eine Zahl die 1914 auf rund 5000 gestiegen war.

Der Erste Weltkrieg unterbrach die bisherige Tätigkeit der Firma, deren Werke schließlich, wie die aller Spielwarenfabrikanten, für die Rüstung arbeiten mußten. Der Mitbegründer der Firma, Ignatz Bing starb am 24.März 1918 im Alter von 79 Jahren. Ab 1919 zeichnete das Unternehmen als " Bing - Werke AG " unter dem Vorsitz von Stephan Bing, Sohn eines der beiden Gründer.

Am 1. Juni 1928 wurde ein neues Verwaltungsgebäude in der Regensburger Straße bezogen. Der Jahresumsatz erreichte in diesem Jahr 27 Millionen Mark. Der große New Yorker Bankkrach des Jahres 1929 hatte schwerwiegende Folgen für die Concentra, die sich mit ihrem unübersehbaren Lieferprogramm übernommen hatte. Sie geriet in Zahlungsschwierigkeiten, wofür die Stammfirma aufkommen mußte. Angesichts der damaligen politischen Lage fand sich keine Bank zu einer Stützungsaktion bereit. So kam es am 24. August 1932 zu einem Zwangsvergleichsverfahren.

Die Spielwarenfabrikation wurde aufgegeben. Die Bestände wurden von den Kommerzienräthen Falk und Kraus ausgekauft. Bub erwarb einen Teil der Bing`schen Werkzeugausrüstung für die Herstellung von Eisenbahnen und übernahm schließlich auch die ehemalige Vertreterorganisation von Bing. Fleischmann kaufte die noch vorhandenen Bestände an Modell-Schiffen auf.